Wenn es weihnachtet, kommt man um so manch Süßigkeit, die es zu dieser Zeit gibt, einfach nicht drumherum……so in Italien wie in Deutschland. Was den Deutschen ihr Christstollen, ist den Italienern ihr Panettone und Pandoro. Und so findet man sie dann in allen supermercati und panificii, die dolci natilizi, die Weihnachtssüßigkeiten aufgetürmt zu riesigen Pappschachtelbergen, in allen Formen und Variationen, so dass auch jeder auf seinen Geschmack kommt. Diese Festagskuchen sind vor und während der Weihnachtstage ganz und gar nicht wegzudenken von den italiensichen Tafelrunden.

Keine italienische Weihnacht ohne Panettone
Mir persönlich liegt ganz besonders das pandoro am Herzen, ist es doch mit einer kleinen, lustigen Prozedur vorab des Verzehrs verbunden: Vor dem Genuß muß ein pandoro nämlich mit Puderzucker bestreut werden - dazu öffnet man zunächst die Verpackung, gibt dann den beigefügten Puderzucker in den Beutel, verschließt ihn wieder und schleudert und schüttelt ihn dann ganz kräftig um sich herum, damit sich der Puderzucker auch ja gut über den ganzen Kuchen verteilt - Ergebnis ist dann ein Kuchen, der sowohl durch seinen weißen “Zuckerguß” sowie seinen verführerischen Duft nach Hefe unbedingt sofort gekostet werden will.
Gerne erinnere mich an so manch italienische Weihnachtsstunde, die ich mit eben jener Prozedur bei Pandoro und Spumante verbracht habe – so dass es auch jetzt noch ein zumindest kleiner pandoro zu Weihnachten eigentlich nicht fehlen darf!
Doch schauen wir uns die Leckereien doch mal etwas genauer an: (mehr…)
