So, da bin ich wieder.

Heute möchte ich Euch von meiner wichtigsten Eigenschaft erzählen, die nichts weniger als Eure Gesundheit angeht. Ärzte und Wissenschaftler sagen mir nach, das ich deswegen ein Wunder der Natur sei.
So, da bin ich wieder.

Heute möchte ich Euch von meiner wichtigsten Eigenschaft erzählen, die nichts weniger als Eure Gesundheit angeht. Ärzte und Wissenschaftler sagen mir nach, das ich deswegen ein Wunder der Natur sei.
Die heutige kulinarische Idee führt uns etwas fernab von den bisherigen europäisch-italienischen Rezepten in das entfernte “Down Under”! Wie kommt’s? Nun: Die gestrige, schwesterliche Geburtstagsfeier wurde - wie sollte es bei einem australischen Schwager auch anders sein - nach deutsch-australischen Küchenideen ausgerichtet - welch Zufall, dass dann gestern auch noch die Nationalelf gegen Australien kickte ;). Da begegnet einem bei den Vorbereitungen schon mal die ein oder andere fremde kulinarische Idee, die es auch wert ist, mal weitergegeben zu werden.
Zum Barbecue sollte es Salat geben, aber eben australisch angehaucht: So gaben dann neben Rucola und Italo-Parmesan gehackte Macadamias und Macadamia-Öl dem ganzen Grün den Touch Australien - den letzen Schliff jedoch brachte eine darüber gestreute Gewürzmischung namens „Dukkah“
Wie, noch nie davon gehört? Das sei erlaubt: So sieht es aus, das Dukkah:

Alle Rätselnden können auch nachschlagen, das Rezeptwiki kennt Dukkah und weiß Rat mit einer kurzen Definition: (mehr…)
Jeder kennt sie die grüne, leckere Nudelsoße: das Pesto “verde” oder auch “Pesto alla genovese”. Was heißt das eigentlich, das Wort Pesto? Es rührt her vom Italienischen Verb „pestare“, was übersetzt soviel bedeutet wie „zertreten“.
Genau, zwar nicht „zertreten“, so doch „zerstampfen“ tut man etwas, tradionell mit dem Mörser: Basilikum, Pinienkerne, Parmesan, Knoblauch und Salz, und das Ganze dann vermengt mit Olivenöl – das ergibt dann das bekannte Pesto, diese cremige grüne Sauce bzw. Paste, die man in Italien traditionell mit Linguine, eben diesen platt gedrückten Spaghetti, serviert bekommt.

Auf den Etiketten tragen die Pesto-Gläser meist den Untertitel bzw. Zusatz „alla genovese“, das heißt nach Genueser Art, denn das Ursprungs- und noch heute geschützte Pesto genovese stammt aus Genua in Ligurien (Norditalien).
Ich habe etwas recherchiert: Das italienische wikipedia weiß noch einiges mehr über die Tradition des Pesto, daher sei hier ein wenig davon erzählt, bevor ihr ein Rezept findet: (mehr…)
Rund ums Kochen oder auch Zubereiten hören die Ideen ja nie auf. Überall kann man Neues aufschnappen in Sachen Rezept, Zubereitung und Dekoration.
So war ich dann letzte Woche auf einem Koch-Event. Wir kochten und bereiteten unter professioneller Anleitung diverse, italeinische Köstlichkeiten, allerdings mit eindeutig deutschem Zubereitungstouch, aber nun gut, das muß ja dem Ganzen keinen Abbruch tun, sondern hat hier und da neue Ideen mitgebracht. Zum Beispiel: Bruschetta mit feinem Knoblauch bestrichen, belegt mit Bresaola (Rundfleischschinken)und Artischockenherzen und dann leicht überbacken mit Parmesanhobel – unbedingt lecker. Auch haben wir 10 l Pesto rot und grün gefertigt – leider noch ohne ausreichende Mengenangaben. Das will also noch nachbereitet werden und wird folgen. Und dann gab es noch eine kleine Kleinigkeit in Sachen Salat, die aber mal was anderes ist als Idee und dann auch auf dem Teller:

Un mazzetto di rucola e insalata
Ein Rucola-Salat Sträußchen
Und so gehts (mehr…)
Hallo, da bin ich wieder, Euer Olivenöl, gerade geboren.

Olio d'Oliva
Wie ich Euch gesagt hatte, mit der tradizionellen Produktionsweise erfolgte meine Geburt über das Auspressen des Olivenbreies auf dem Weidenruten-Sandwich. Die Bauern jedoch, seit jeher schlau veranlagt, fingen an, um die Mühe des Auspressens zu verringern und den Ertrag zu erhöhen, das Sandwich aufzuwärmen mit einem Strahl kochendem Wasser oder heißer Luft. Das steigerte den Ertrag und ersparte Arbeit, aber schadete meiner Qualität. Das heißt wiederum, ich war kaltgepresst qualitativ viel besser, ohne dass mir irgendwelche Wärme zugeführt wurde. Genau deswegen suchen ja alle auch nur das kaltgepresste Öl. Aber genau das ist heutzutage die große Unwahrheit: (mehr…)
Das Olivenöl
Hallo, hier bin ich wieder, ich, die Olive. Ich unterhalte Euch nur noch für kurze Zeit, denn bald werde ich das Wort an meinen Sohn übergeben, Seine Majestät, das Olivenöl.

Olio d'Oliva
Erinnert Ihr Euch? Ich war in der Olivenölpresse angekommen, habe ein Bad genommen, um mich auf das große Ereignis vorzubereiten, nämlich die Geburt meines Sohnes. Man hat mich in einen großen Behälter aus Metall oder Stein gegeben, in dessen Mitte sich ein großes Mühlrad aus Stein dreht, dass aus mir inklusive meiner Kerne einen schönen Brei macht.
Und genau hier sage ich jetzt auf Wiedersehen und übergebe das Wort an meinen Sohn:
Guten Tag, liebe Freunde, ich darf mich vorstellen: Ich bin Ihre Majestät, das Olivenöl, (mehr…)
Nichts geht in Italien an ihr vorbei – an der Tomate, al pomodoro - ist sie doch die am meisten verzehrte Gemüsesorte dieses Landes. Man trifft sie in unzähligen Varianten…..,

Pomodori - Sortenvielfalt
bei Tisch fast jeden Tag, zu jeder Jahreszeit und eben in den verschiedensten Zubereitungen:
Pomodori kann man essen:
Naja, und zur Zubereitung von Pasta- oder sonstigen Saucen gibt es sie wiederum in ganz verschiedenen Basis-Zubereitungen
1. roh und pur zum Einkochen
oder
2. bereits konserviert
2a) als Konzentrat (concentrato di pomodoro),
2b) als stückige Tomaten in Dosen (polpa di pomodoro),
2c) als geschält Tomaten in Dosen (pomodori pelati) oder
2d) als passierte Tomaten in flaschen (passata di pomodoro)
Doch nun ein paar Worte zur Geschichte und weiterem: (mehr…)

Wußtet Ihr, dass es intelligente Meerestiere gibt? Nein, zu Ihnen zählen vor allem die Weichtiere, die Tintenfische. Schnelles Schwimmmen, räumliches Sehen und Farbunterscheidung gehört zu ihren Fähigkeiten. Sie können sich bei Gefahr farblich tarnen und, ihrem Namen getreu, Tinte verspritzen, wodurch der Tintenfisch seine Angreifer verwirren will, um den Moment zu Flucht zu nutzen. Nun denn, sie schmecken allerdings auch gut in allen ihren Arten, vor allem als frutti di mare – Meeresfrüchte – verarbeitet. Doch bevor wir uns einem „Spaghetto ai frutti die mare”-Rezept zuwenden, noch ein paar Worte zu den ewig verwechselten Arten von Tintenfischen
Seit Millionen Jahren findet man sie, die Tintenfische, in allen Meeren der Welt, mit Fangarmen, einem mantelartigen Rumpf und mit „Tintensack“ ausgestattet, in drei verschiedenen Gruppen: Kalmar, Octopus und Sepia (mehr…)
Der Olivenbaum
Olivenöl im Mittelmeer-Raum ist Jahrhunderte langer Kult. Ein Kult? Wird nicht ein Kult aus einem Mythos heraus geboren? Welches ist der Mythos? Er heißt: Olivenbaum.

Olivenbaum
Ausgrabungsstätten und archäologische Entdeckungen haben belegt, dass der Olivenbaum im Mittelmeer-Raum bereits seit über einer Million Jahre existiert. Über eine Million Jahre, das bedeutet seit der Welt vor der Welt, also in der Welt der griechischen Mythologie. Ja genau, den griechischen Mythen können wir entnehmen, dass es damals im Olymp zu einem heftigen Streit kam zwischen (mehr…)