Rund ums Kochen oder auch Zubereiten hören die Ideen ja nie auf. Überall kann man Neues aufschnappen in Sachen Rezept, Zubereitung und Dekoration.
So war ich dann letzte Woche auf einem Koch-Event. Wir kochten und bereiteten unter professioneller Anleitung diverse, italeinische Köstlichkeiten, allerdings mit eindeutig deutschem Zubereitungstouch, aber nun gut, das muß ja dem Ganzen keinen Abbruch tun, sondern hat hier und da neue Ideen mitgebracht. Zum Beispiel: Bruschetta mit feinem Knoblauch bestrichen, belegt mit Bresaola (Rundfleischschinken)und Artischockenherzen und dann leicht überbacken mit Parmesanhobel – unbedingt lecker. Auch haben wir 10 l Pesto rot und grün gefertigt – leider noch ohne ausreichende Mengenangaben. Das will also noch nachbereitet werden und wird folgen. Und dann gab es noch eine kleine Kleinigkeit in Sachen Salat, die aber mal was anderes ist als Idee und dann auch auf dem Teller:
Un mazzetto di rucola e insalata
Ein Rucola-Salat Sträußchen
In Sachen „gutes Essen“ kommen wir ganz schnell auf einen Begriff bzw. Namen: Lukullus. „Da war Lukull am Werke“ –so mach einer hat sich vielleicht schon einmal auf ihn berufen, wenn es etwas Leckeres, Köstliches zu essen gab, jemand sich mit einer Essenseinladung besondere Mühe gegeben hat oder ein Essen nicht nur lecker, sondern obendrein auch sehr reichhaltig und ausladend aufgetischt wurde. Gerne wird dann der Gastgeber als „Lukullus“ bezeichnet, der seine „Gäste mit einem „lukullischen Mahl“ verwöhnt hat
Nun, leicht geht sie einem von den Lippen, diese Vokabel, doch, woher stammt sie eigentlich?
- So titelt das großartige Buch von Carala Coulson, in dem sie mit großer Authentizität und noch mehr Leidenschaft von Ihrer Entdeckungsreise in das Land Italien und in das italienische Leben erzählt.
Carla Coulson: Italia amore mio
Ich kann dieses Buch nur jedem wärmstens ans Herz legen, der sich in das Land Italien, seine Landsleute und liebenswerten Eigenschaften entweder mal verliebt hat oder gerne erfahren möchte, was genau diese Leidenschaft ausmacht.
Carla Coulson erzählt, wie sie aus einem Leben, in dem sie vermeintlich alles hatte, nur bewaffnet mit ihrer Kamera auszog, um in Italien - Firenze - ihr Glück zu finden.
Die Ferienzeit hält an – was könnte man also berichten, um ihr gerecht zu werden……Etwas kitschig, gebe ich zu, aber warum nicht: Mir sind dabei ein paar italienische Schmonzetten und Gassenhauer eingefallen, die mich irgendwie an Sommer in Italien erinnern, vielleicht an einen Saxophonisten auf der Piazza Navona oder Musik zur Untermalung in einer der kleinen Bar am Strand von naja, irgendwo in Süditalien…….
Nun denn fangen wir an mit einem ersten Titel an: dem unvergleichlichen und dabei völlig unbekannten „Azzurro“ von Adriano Celentano aus dem Jahre 1960:
Sonntag Abend war es wieder soweit: Die Menschen strömten wie immer gegen 17.30 Richtung Waldbühne gepackt mit Picknickkörben, -decken und weiterer Ausrüstung für die kommenden sechs Stunden. Denn es war wieder Zeit für das alljährliche Abschlußkonzert der Berliner Philharmoniker in der Waldbühne.
Die Waldbühne füllt sich
Das Rund vor dem Eingang war um diese Zeit bereits halb gefüllt, eben von jenen ganz Hartnäckigen, die die wenigen Plätze mit Balustrade erobern wollen, um dort das ihrer Ansicht nach stilechtestePicknick eben mit weißer Tischdecke und Kandelabern durchzuführen…die anderen reihen sich dahinter, in der Hoffnung, dass der zuviel mitgebrachte Wein gefahrlos eingeschmuggelt werden kann.
Nach zähem Einlaßkampf nahmen dann die kulinarischen und kulturellen Dinge ihren Lauf…… (mehr…)
Herzlichen willkommen im Blog “Cucina & Cultura”: Von den schönen Dingen des Lebens will das Blog sprechen, also fange ich gleich mal an mit den beiden Bildern im Kopf des Blogs:
Das obere Bild verführt zum cucinare und mangiare, kochen und essen – Leidenschaften, die ich ganz besonders aus Italien und von den Italienern kenne.Ich habe es erlebt, wie sie das ganze, italienische Leben, Klein und Groß, Alt und Jung und alle Tageszeiten - Frühstück, Mittag und Abendessen - durchziehen. Wer mal in Italien war, weiß dies sicher zu bestätigen. Und wer sich erst einmal in den Bann italienischer Essens-, ja damit eben auch Lebensart hat ziehen lassen, wird leicht fasziniert davon und kann sie eigentlich nicht wirklich wieder loslassen – so geht es mir jedenfalls.
So liegt es dann eben nahe auch über diese schönen Dinge des Lebens zu schreiben und alle Facetten und Impressionen vom Kochen und natürlich dann auch Essen und Genießen an „Mitfühlende” und solche, die es gerade werden wollen, weiterzugeben. (mehr…)