6. Januar 2010
Nun, frisch im neuen Jahr angekommen, startet auch wieder der ganz normale Wahnsinn, äh Alltag im Büro. Und als ich so überlegte, was ich denn dazu sagen könnte, fiel mir gleich beim heutigen Tun ein Begriff in die Hände, über den ich schon immer mal etwas sagen wollte: nämlich „Agenda“. Naja, und damit sind wir bei dem Punkt Wortgeschichten, die zweite…..oder auch kleine Erzählungen rund um die lateinische Sprache im heutigen Leben – und warum dabei nicht mal einen Blick in unsere Bürosprache werfen:
Agenda:
Uns Büroarbeitern als fast täglicher Begriff ein Begriff, anderen auch bekannt aus der Politik mit der Agenda 2010. Man hat eigentlich ein ganz klares Verständnis davon, was „Agenda“ meint, (mehr…)
20. September 2009
Als ich neulich im Büro ein Wort wegen seiner Betonung und Bedeutung nachschlug, kam ich auf die Idee, im Blog eine kleine Artikelreihe zu beginnen mit der Überschrift: Wortgeschichten.
Was steckt dahinter?
Nun, immer wieder werde ich wegen meiner auch Latein geprägten Vergangenheit gefragt nach der Sinnhaftigkeit, Latein mitsamt seiner Inhalte zu kennen.
Ohne hier selbst eine Lanze zu brechen, sollten doch an dieser Stelle unser Worte selbst, die uns so sehr in Fleisch und Blut übergegangen sind, sprechen und von sich und ihren Bedeutungen oder eben Hintergründen erzählen.
Dann mag jeder für sich entscheiden……..
To begin with: (mehr…)
26. August 2009
Heute etwas aus dem kulturellen Bereich, nichts Kulinarisches und auch nichts Italienisches, aber wie ich finde Interessantes: Hat mich doch ein Artikel aus einem Gesellschaftsmagazin mit dem verheissungsvollen Titel „Glück“ wieder an ein Thema aus der antiken Welt erinnert, das recht faszinierend zeigt, wie Mythologie, Philosophie, bildende Kunst und Sprache zusammenspielen….. ein paar Gedanken zum „rechten Augenblick“,
Wer kennt das nicht, das Warten auf den richtigen Moment? Wer hat noch nicht erlebt, dass es für manche Dinge eine günstige Gelegenheit gibt? Wer hat noch nicht erfahren, dass er auch ganz schnell vorbeigehen kann, dieser richtige Augenblick, dass er unwiderbringlich verloren sein kann, also ganz flüchtig und wertvoll ist……
Die Antike hat diesem „richtigen Augenblick“ Ausdruck gegeben, denn es gab im alten Griechenland eine eigene Gottheit des richtigen Augenblicks. Genannt wurde diese Gotteit: Der Kairos (gr. καιρός), was das griechische Wort für „den rechten Augenblick, das rechte Maß“ ist. Mythologisch wird der Kairos in der Literatur als der jüngste Sohn des Zeus gesehen.
Wie wurde wohl eine solcher Gott abgebildet? Welche Eigenschaften lassen erkennen, dass es sich um einen Gott des richtigen Augenblicks handelt?
Zeigt sich doch im Bild die Philosophie:
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14. Juli 2009
Heute mal wieder etwas ohne Rezept, aber eine wie ich finde interessante kleine Geschichte aus dem Bereich Sprache…….Neulich plauderte ich mal wieder mit meinem Vater und wie so oft tauchten dabei mal wieder ganz spannende Dinge auf: So verleiteten ihn der laue Abend und der gute Rotwein über so manches zu erzählen, unter anderem über Lautmalerei - und ich dachte mir, die Geschichte sei es wert, weitererzählt zu werden.
Lest mal folgendes Zitat, wobei Ihr die Betonung zweimal auf das „a“ von aqua legen müßt:
“Quamvis sint sub aqua, sub aqua maledicere temptant”
Da hat man schon eine Ahnung, worum es sich handelt, oder?
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