28. Januar 2010
In Sachen „gutes Essen“ kommen wir ganz schnell auf einen Begriff bzw. Namen: Lukullus. „Da war Lukull am Werke“ – so mach einer hat sich vielleicht schon einmal auf ihn berufen, wenn es etwas Leckeres, Köstliches zu essen gab, jemand sich mit einer Essenseinladung besondere Mühe gegeben hat oder ein Essen nicht nur lecker, sondern obendrein auch sehr reichhaltig und ausladend aufgetischt wurde. Gerne wird dann der Gastgeber als „Lukullus“ bezeichnet, der seine „Gäste mit einem „lukullischen Mahl“ verwöhnt hat
Nun, leicht geht sie einem von den Lippen, diese Vokabel, doch, woher stammt sie eigentlich?
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20. September 2009
Als ich neulich im Büro ein Wort wegen seiner Betonung und Bedeutung nachschlug, kam ich auf die Idee, im Blog eine kleine Artikelreihe zu beginnen mit der Überschrift: Wortgeschichten.
Was steckt dahinter?
Nun, immer wieder werde ich wegen meiner auch Latein geprägten Vergangenheit gefragt nach der Sinnhaftigkeit, Latein mitsamt seiner Inhalte zu kennen.
Ohne hier selbst eine Lanze zu brechen, sollten doch an dieser Stelle unser Worte selbst, die uns so sehr in Fleisch und Blut übergegangen sind, sprechen und von sich und ihren Bedeutungen oder eben Hintergründen erzählen.
Dann mag jeder für sich entscheiden……..
To begin with: (mehr…)
7. September 2009
Und nochmal etwas aus der kulturellen Vergangenheit Roms: Als ich letzte Woche mal wieder so durch Rom spazierte, wurde ich wie immer an jeder Ecke zum Fotografieren und Nachdenken animiert. Bei meinem Spaziergang über das Kapitol traf ich dann links neben dem Kapitolinischen Palast auf die Statue mit der römischen Wölfin – auf die „Lupa Capitolina“. Und irgendwie fasziniert mich diese Statue jedes Mal wieder, ist sie doch Zeugnis für die Ursprungsgeschichte Roms und eine wichtige Figur in der Mythologie um die Stadt Rom.

Auf dem Kapitol: "La Lupa"
Was hat es mit ihr auf sich? Welche Bedeutung steckt hinter dieser Wölfin?
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26. August 2009
Heute etwas aus dem kulturellen Bereich, nichts Kulinarisches und auch nichts Italienisches, aber wie ich finde Interessantes: Hat mich doch ein Artikel aus einem Gesellschaftsmagazin mit dem verheissungsvollen Titel „Glück“ wieder an ein Thema aus der antiken Welt erinnert, das recht faszinierend zeigt, wie Mythologie, Philosophie, bildende Kunst und Sprache zusammenspielen….. ein paar Gedanken zum „rechten Augenblick“,
Wer kennt das nicht, das Warten auf den richtigen Moment? Wer hat noch nicht erlebt, dass es für manche Dinge eine günstige Gelegenheit gibt? Wer hat noch nicht erfahren, dass er auch ganz schnell vorbeigehen kann, dieser richtige Augenblick, dass er unwiderbringlich verloren sein kann, also ganz flüchtig und wertvoll ist……
Die Antike hat diesem „richtigen Augenblick“ Ausdruck gegeben, denn es gab im alten Griechenland eine eigene Gottheit des richtigen Augenblicks. Genannt wurde diese Gotteit: Der Kairos (gr. καιρός), was das griechische Wort für „den rechten Augenblick, das rechte Maß“ ist. Mythologisch wird der Kairos in der Literatur als der jüngste Sohn des Zeus gesehen.
Wie wurde wohl eine solcher Gott abgebildet? Welche Eigenschaften lassen erkennen, dass es sich um einen Gott des richtigen Augenblicks handelt?
Zeigt sich doch im Bild die Philosophie:
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17. August 2009
Von der Gründung der “Stadt” - wie könnte es anders sein: Es geht dabei natürlich um Rom. Wie ist Rom eigentlich gegründet worden? Viele Geschichten vieler Geschichtsschreiber ranken sich um die Sage um die Gründung Roms und um die beiden Zwillingsbrüder Romulus und Remus. Eine der wichtigsten Geschichtsschreibungen findet sich bei dem römischen Geschichtsschreiber Titus Livius.
Er lebte zur Zeit des Augustus - von 59 v. Chr. bis etwa 17 n. Chr. Er schrieb eine umfassende Geschichte der Stadt Rom – mit dem Titel „ab urbe condita“ - in insgesamt 142 Büchern – erhalten sind jedoch nur ca. 35 Bände - , in denen er die wechselhafte Geschichte der Stadt von den Anfängen der Stadt, also seit der Gründung 753 v.Chr. – bis etwa 9 v. Chr. schilderte.
Wie sich seiner Schilderung nach die Gründung Roms vollzogen hat, sei an dieser Stelle anhand der Originalschrift zitiert, in deutscher Übersetzung von Josef Feix - ist das doch die authentischste Möglichkeit, von der Gründung zu berichten. In Buch 1 Kapitel 6/7 schreibt Livius:
Zur Gründung Roms:
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14. Juli 2009
Heute mal wieder etwas ohne Rezept, aber eine wie ich finde interessante kleine Geschichte aus dem Bereich Sprache…….Neulich plauderte ich mal wieder mit meinem Vater und wie so oft tauchten dabei mal wieder ganz spannende Dinge auf: So verleiteten ihn der laue Abend und der gute Rotwein über so manches zu erzählen, unter anderem über Lautmalerei - und ich dachte mir, die Geschichte sei es wert, weitererzählt zu werden.
Lest mal folgendes Zitat, wobei Ihr die Betonung zweimal auf das „a“ von aqua legen müßt:
“Quamvis sint sub aqua, sub aqua maledicere temptant”
Da hat man schon eine Ahnung, worum es sich handelt, oder?
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1. Juli 2009
Vor ein paar Tagen kam ein Gespräch über das Kochen auf Italien, dann auf Rom und eben die großartigen Monumente und letztendlich auf das Kolosseum…….und wir stellten alle fest, wie wenig wir doch eigentlich über dieses imposante Bauwerk wissen…….nun denn, ich habe mal überblicksartig recherchiert, allerdings diesmal ohne Rezept :)…..
Und zur Einstimmung hier der Blick auf das Kollsoseum inmitten des ganz normalen römischen Wahnsinns, dem Alltagsverkehr auf der Via Fori Imperiali….

Von der Via Fori Imperiali zum Colosseum
„Abends kamen wir ans Coliseo, da es schon dämmerig war. Wenn man das ansieht, scheint wieder alles andere klein, (mehr…)
16. Juni 2009
Neulich habe ich schöne Stunden auf einem Gutshof in Mecklenburg Vorpommern verbracht. Herrlich das Haus, ja herrschaftlich-stattlich, und dabei freundschaftlich, freundlich und verbindlich durch seine netten Hausherren. Sehr empfehlenswert ist dieses „Gutshaus Linstow“ als Ziel für einen erholsamen Wochenendtrip oder für einen kleinen Abstecher bei einer Radtour auf dem Kopenhagener Radweg oder als Ort für eine besondere Feier-Angelegenheit.

Gutshaus Linstow
Wunderschön sind da die ganz liebevoll und natürlich gestalteten Zimmer und Wohnungen in dieser so friedlich erholsamen Umgebung. Auch an ein tolles Sommerabendmenu denke ich gerne zurück
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10. Juni 2009
Gerade habe ich mal wieder gekocht und das fertige Gericht hat mich dann motiviert, Euch das Rezept mitzuteilen…..
Den Zutaten nach kann es gut und gerne als italienisches Rezept durchgehen, es ist jedoch eine Eigenkreation - allerdings mit italienischer Seele :). Einer Freundin, der an dieser Stellen mal ein ehrlicher Stern für ihre Kochkunst ausgesprochen sei, habe ich die Grundidee zu verdanken, die sich jetzt mit ein bisschen Abwandlung zu einem „Insalata di aspargi con penne“ – eben einen italienischen Spargel-Salat mit Penne entwickelt hat.
Für den Appetit hier erst das Ergebnis dann das Rezept

im Folgenden findet Ihr die Anleitung und noch so manches zum Thema “asparagus”
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