26. August 2009
Heute etwas aus dem kulturellen Bereich, nichts Kulinarisches und auch nichts Italienisches, aber wie ich finde Interessantes: Hat mich doch ein Artikel aus einem Gesellschaftsmagazin mit dem verheissungsvollen Titel „Glück“ wieder an ein Thema aus der antiken Welt erinnert, das recht faszinierend zeigt, wie Mythologie, Philosophie, bildende Kunst und Sprache zusammenspielen….. ein paar Gedanken zum „rechten Augenblick“,
Wer kennt das nicht, das Warten auf den richtigen Moment? Wer hat noch nicht erlebt, dass es für manche Dinge eine günstige Gelegenheit gibt? Wer hat noch nicht erfahren, dass er auch ganz schnell vorbeigehen kann, dieser richtige Augenblick, dass er unwiderbringlich verloren sein kann, also ganz flüchtig und wertvoll ist……
Die Antike hat diesem „richtigen Augenblick“ Ausdruck gegeben, denn es gab im alten Griechenland eine eigene Gottheit des richtigen Augenblicks. Genannt wurde diese Gotteit: Der Kairos (gr. καιρός), was das griechische Wort für „den rechten Augenblick, das rechte Maß“ ist. Mythologisch wird der Kairos in der Literatur als der jüngste Sohn des Zeus gesehen.
Wie wurde wohl eine solcher Gott abgebildet? Welche Eigenschaften lassen erkennen, dass es sich um einen Gott des richtigen Augenblicks handelt?
Zeigt sich doch im Bild die Philosophie:
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20. August 2009
Neulich im Fischladen stieß ich auf die nächste Artikel-Idee, stand doch da plötzlich die Frage nach einem leckeren Rezpt für Seeteufel im Raum, die ich wie später beschrieben beantworten würde……Daher sei heute mal über den Seeteufel und seine Verwendungsmöglichkeiten philosophiert, gibt es doch ein schönes sehr italienisch angehauchtes Rezeptchen für diesen immerhin als Delikatesse geltende fischliche Etwas:

So sieht er aus, der Seeteufel
Gräuslich anzuschauen ist er mit seinem gewaltigen, platten Kopf mit diesem riesigen, hässlichen Maul…..daher findet man ihn im Fischladen auch so gut wie nie als ganzen Fisch…besser isses
Mit einem grazilen Aussehen kann er nicht punkten, nein, bei diesem Gesellen zählen hauptsächlich die inneren Werte. (mehr…)
17. August 2009
Von der Gründung der “Stadt” - wie könnte es anders sein: Es geht dabei natürlich um Rom. Wie ist Rom eigentlich gegründet worden? Viele Geschichten vieler Geschichtsschreiber ranken sich um die Sage um die Gründung Roms und um die beiden Zwillingsbrüder Romulus und Remus. Eine der wichtigsten Geschichtsschreibungen findet sich bei dem römischen Geschichtsschreiber Titus Livius.
Er lebte zur Zeit des Augustus - von 59 v. Chr. bis etwa 17 n. Chr. Er schrieb eine umfassende Geschichte der Stadt Rom – mit dem Titel „ab urbe condita“ - in insgesamt 142 Büchern – erhalten sind jedoch nur ca. 35 Bände - , in denen er die wechselhafte Geschichte der Stadt von den Anfängen der Stadt, also seit der Gründung 753 v.Chr. – bis etwa 9 v. Chr. schilderte.
Wie sich seiner Schilderung nach die Gründung Roms vollzogen hat, sei an dieser Stelle anhand der Originalschrift zitiert, in deutscher Übersetzung von Josef Feix - ist das doch die authentischste Möglichkeit, von der Gründung zu berichten. In Buch 1 Kapitel 6/7 schreibt Livius:
Zur Gründung Roms:
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5. August 2009
Als ich so überlegte, worüber ich wohl einen nächsten Artikel schreiben könnte, schaute ich in meiner Sammlung von Romfotos nach interessanten Anregungen für eine Recherche – ich entschied mich für folgendes Bild

Bocca della Verita
Immer wieder einen Abstecher wert ist mir diese „Bocca della verita“, dieser „Mund der Wahrheit“ – hat er doch kraft seiner ihn umspinnenden Legende immer ein gewisse Faszination für Besucher. (mehr…)