Die Ferienzeit hält an – was könnte man also berichten, um ihr gerecht zu werden……Etwas kitschig, gebe ich zu, aber warum nicht: Mir sind dabei ein paar italienische Schmonzetten und Gassenhauer eingefallen, die mich irgendwie an Sommer in Italien erinnern, vielleicht an einen Saxophonisten auf der Piazza Navona oder Musik zur Untermalung in einer der kleinen Bar am Strand von naja, irgendwo in Süditalien…….
Nun denn fangen wir an mit einem ersten Titel an: dem unvergleichlichen und dabei völlig unbekannten „Azzurro“ von Adriano Celentano aus dem Jahre 1960:
Die Städte leeren sich, die Strände sind übervölkert: Italien erlebt, feiert Ferragosto - die Ferien des Augustus – „feriae Augusti“, Tage, die Kaiser Augustus nicht nur für die freien Römer, sondern auch für die Sklaven als arbeitsfrei erlassen hatte. Ferragosto fällt auf den 15. August und ist einerseits der älteste heute noch begangene Feiertag wie andererseits einer der wichtigsten kirchlichen und vor allem auch familiären Feiertage in Italien. Zugleich ist er Höhepunkt der touristischen Saison, denn Ferragosto gilt als der heißeste Tag im Sommer und als „Wende des Sommers“. Um ihn herum planen die Italiener ihren Urlaub.
Ferragosto lässt ist fast wie staatlich angeordnete Ferienzeit, denn alles, was sich bewegen kann, nimmt Urlaub – natürlich im eigenen Land - und zwar dort, wo es kühl ist: am Meer oder in den Bergen. Die Folge: (mehr…)
Heute mal wieder etwas ohne Rezept, aber eine wie ich finde interessante kleine Geschichte aus dem Bereich Sprache…….Neulich plauderte ich mal wieder mit meinem Vater und wie so oft tauchten dabei mal wieder ganz spannende Dinge auf: So verleiteten ihn der laue Abend und der gute Rotwein über so manches zu erzählen, unter anderem über Lautmalerei - und ich dachte mir, die Geschichte sei es wert, weitererzählt zu werden.
Lest mal folgendes Zitat, wobei Ihr die Betonung zweimal auf das „a“ von aqua legen müßt:
“Quamvis sint sub aqua, sub aqua maledicere temptant”
Da hat man schon eine Ahnung, worum es sich handelt, oder?
Hatte ich doch letztens versprochen wieder über etwas Kulinarisches zu schreiben……wie wäre es mit einem leckeren Rezept zum Einlegen von getrockneten Tomaten in Kräuteröl
Pomodori sott’olio alle erbe
Zutaten für ein mittelgroßes Glas
Die getrockneten Tomaten in einer Schüssel mit kochendem Wasser aufgießen und ca. 1 h ziehen lassen. In der Zwischenzeit das Olivenöl zum Einlegen vorbereiten: Alle Kräuter fein hacken und mit dem Öl aufgießen, die Knoblauchzehen in ganz feine Scheiben schneiden und untermengen, ebenso die Kapern, abschließend 1/5 Tube Sardellenpaste unterrühren (statt Salz). Das Einweichwasser der Tomaten abgießen und die Tomaten vorsichtig ausdrücken. In ein Glas auf den Boden etwas von dem Kräuter-Öl-Gemisch geben, dann die Tomaten einfüllen, auf jede Tomaten einen kleinen Löffel Öl geben bis das Glas voll ist. Abschließend das Glas bis an den Rand mit Öl füllen, damit alles haltbar bleibt. Guten Appetit!
Und was kann man sonst noch so dazu sagen: (mehr…)
Vor ein paar Tagen kam ein Gespräch über das Kochen auf Italien, dann auf Rom und eben die großartigen Monumente und letztendlich auf das Kolosseum…….und wir stellten alle fest, wie wenig wir doch eigentlich über dieses imposante Bauwerk wissen…….nun denn, ich habe mal überblicksartig recherchiert, allerdings diesmal ohne Rezept :)…..
Und zur Einstimmung hier der Blick auf das Kollsoseum inmitten des ganz normalen römischen Wahnsinns, dem Alltagsverkehr auf der Via Fori Imperiali….
Von der Via Fori Imperiali zum Colosseum
„Abends kamen wir ans Coliseo, da es schon dämmerig war. Wenn man das ansieht, scheint wieder alles andere klein, (mehr…)