Herzlichen willkommen im Blog “Cucina & Cultura”: Von den schönen Dingen des Lebens will das Blog sprechen, also fange ich gleich mal an mit den beiden Bildern im Kopf des Blogs:
Das obere Bild verführt zum cucinare und mangiare, kochen und essen – Leidenschaften, die ich ganz besonders aus Italien und von den Italienern kenne.Ich habe es erlebt, wie sie das ganze, italienische Leben, Klein und Groß, Alt und Jung und alle Tageszeiten - Frühstück, Mittag und Abendessen - durchziehen. Wer mal in Italien war, weiß dies sicher zu bestätigen. Und wer sich erst einmal in den Bann italienischer Essens-, ja damit eben auch Lebensart hat ziehen lassen, wird leicht fasziniert davon und kann sie eigentlich nicht wirklich wieder loslassen – so geht es mir jedenfalls.
So liegt es dann eben nahe auch über diese schönen Dinge des Lebens zu schreiben und alle Facetten und Impressionen vom Kochen und natürlich dann auch Essen und Genießen an „Mitfühlende” und solche, die es gerade werden wollen, weiterzugeben.Zurück zum Bild:

Die Tomaten lagen auf einem Gemüse-Marktstand auf Markt am Campo de’ Fiori , der mit einer unverwechsel-baren und verheißungsvollen Farbwelt aus Gemüse, Salat, Obst, Fleisch, Käse, Fisch und Blumen zum Verweilen und Träumen einlädt. Vielleicht warteten die Tomaten ja auf eine einfache, aber immer wieder leckere Verwendung in einer sommerlichen “Bruschetta”:
- 8 Italienisches Bauern-Weißbrot in ca 1 cm dicke Scheiben geschnitten
- 4 Knoblauchzehen
- 8 fleischige Tomaten
- Olivenöl
- Salz & Pfeffer
Die Tomaten vorab würfeln und mit 2 gepressten Knoblauchzehen und etwas Olivenöl etwas ziehen lassen. Brotscheiben auf der obersten Schiene des Backofens oder besser noch auf einem Holzkohlegrill auf beiden Seiten rösten bis es rösch ist. Die warmen Brotscheiben mit den Knoblauchzehen einreiben, mit den Tomatenwürfeln belegen, salzen und pfeffern und mit etwas Olivenöl beträufeln und noch warm servieren. Dazu braucht es dann noch ein Glas vollmundigen Rotwein und der Snack für einen schönen Sommerabend ist perfekt. Guten Appetit!
Und so schnell kommt man in Rom vom Kulinarischen zum Kulturellen:
Über einen kleinen Fußmarsch vom Campo de’ Fiori laufe ich gerne durch die quirlige Altstadt Roms über die San Piedrini, dem römischen Kopfsteinplaster, vorbei an der Piazza Navona, vielleicht noch mit einem kleinem Abstecher über das Pantheon hin zu dem belebtem Monument, aus dem der untere Bildausschnitt gewählt ist, der Fontana di Trevi .

Seit 1998 erscheint sie in sandgestrahltem, restauriertem, neuen Glanze und verzückt tausende Touristen, für die der Besuch der Fontana ja eine Pflicht ist: Wollen Sie doch alle wiederkehren nach Rom, wozu es nötig ist, rücklings eine Geldmünze in den Brunnen zu werfen. Übrigens, auch ich kann mich diesem Ritual nie entziehen, außerdem ist es immer wieder ein Genuß und zu schön bei Tages- oder Abendzeit dem Rauschen des Brunnens zuzuhören und die mächtigen Statuen anzuschauen. Gleichsam erinnert der Brunnen auch an das “süße” Lebens, leistete er doch ein bedeutende Kulisse in Franco Fellinis Film „La dolce vita“ in der berühmten Szene, in der Anita Ekberg mit Marcello Mastroiani ein nächtliches Bad in dem Brunnen nehmen:
Hier lässt sich gerne weiter philosophieren über das leckere, das schöne und das süße Leben…….davon bald mehr im nächsten Artikel.
e qui l’articolo per gli amici italiani
Benvenuti nel blog „cucina & cultura“, delle cose belle vuole parlare questo blog: allora comincio con le due foto nella testa del blog
La foto superiore riflette il cucinare e mangiare – passioni, che conosco sopratutto dal’Italia e dagli Italiani. Ho vissuto come infila il mangiare la vita italiana - persone piccole e grandi, vecchi e giovani e tutta la giornata – dalla colazione al pranzo e alla cena. Chi e stato in Italia, lo potra sicuramente affermare. E chi si ha fatto entusiasmare dal mondo di mangiare italiano, allora dell’ ars vivendi, viene facilmente affascinato di questo e nolo puo piu lasciare – almeno a me e successo cosi.
Cosi sembra logico di scrivere anche di queste cose belle della vita e di raccontare di tutte le facette ed impressioni intorno il cucinare e mangiare a le persone compassionevole e consapevole e a quelli che lo cercano di diventare.
Ritorniamo alla foto:
I pomodori si trovavano sul mercato a Campo dei Fiori, che con un mondo di colori inconfondibili e promettenti di verdura, insalata, frutta, formaggio, pesce e fiori invita di restare e sognare. Forze i pomodori aspettavano il loro uso per una „Bruschetta“ estiva:
- 8 fette di pane casareccio in fette da 1 cm
- 4 spicchi d’aglio
- 8 pomodori
- olio d’oliva
Fate i pomodori a pezzi, aggiungete 2 spicchi d’aglio sciacciati e un poco d’olio e fate riposare per 15 minuti. Nelfratempo fate riscaldare le fette di pane nel forno o sulla griglia finche si sono un poco abbronzati. Frizionate il pane con l’aglio, salate e peppate e spargete sopra un filo d’olio e aggiungete alla fine un cucchiao di pezzetti di pomodori. Adesso ci vuole ancora un bell’ bicchiere di vino rosso abbocccato e lo snack per una serata estiva e pronta. Buon appetito!
Di questo momento culinario si arriva velocemente alla cultura:
Facciamoci una piccola scambata dal Campo dei Fiori passando lo centro storico e la Piazza Navona, con una piccola scapata al Pantheon, arrivimao al monumento, di cui e stato scelto il ritaglio dell’altra foto nella testa del blog, alle Fontana di Trevi.
Da 1998 riapare la fontana in un splendore nuovo, restaurato e sabbiato e affascina migliaia di touristi, per cui la visita della fontana e un dovere: Tutti vogliono ritornare a Roma, che fa necessario di butare una moneta nella fontana. Comunque anch’io non posso lasciare questo rito, ma e troppo bello - sia in giornata che in serata - sentire il brusio della fontana e guardare le statue monumentali sopra la fontana. D’altra parte la fontana fa ricordare anche alla dolce vita, siccome era una quinta famosa nel film „La Dolce Vita“ di Federico Fellini nella scena famoso, in cui Anita Ekberg e Marcello Mastroiani si fanno un bagno notturno nella fontana. (La video vedete sopra)
A questo punto si potrebbe continuare a filosofare sulla vita deliziosa, bella oppure dolce……di piu nel prossimo articolo
Hi Nicola,
da hast du aber ein gelungenes Baby auf die Welt gebracht - Gratulation! Gefällt mir gut, zumal einem Deine unglaubliche Leidenschaft für die Sache aus jeder Zeile entgegenspringt. Du bist eben eine echte “aficionada” (sorry, ich hab nur spanisch gelernt, aber häufig gibt’s ja große sprachliche Ähnlichkeiten);-) Einzig irritiert hat mich, dass Bruschetta ohne Kräuter zubereitet wird. Hüpft da nich auch gern mal ein Händchen voll Basilikum mit in den Tomaten-Knofi-Pool? Oder ist das eine legitime Variante?
In jedem Fall: weiter so, mehr davon! Thumbs up!
Viele Grüße von Deiner Namensvetterin aus Kreuzberg
Comment von Nica — 7. Juni 2009 @ 22:37
Hi Nicola ;),
!!
danke für die Blumen und den Kommentar, das motiviert
Die Sache mit den Kräutern bei der Bruschetta ist natürlich Geschmackssache, ich würde jetzt aber mal ganz kühn behaupten, jedoch von den italienischen Erfindern nicht so gedacht, also eher mal in unseren guten Landen so angepaßt.
Im echten, römischen Leben muß man sich die Sache so vorstellen. In Italien im Restaurant - gerne mit Steinofen - oder eben im Garten mit Grill werden von den riesigen Weißbrot-Brotlaiben ebenso große Scheiben abgeschnitten, dann ganz frisch geröstet, dann noch warm mit Knoblauch eingerieben, mit grobem Salz gesalzen und mit Öl beträufelt - fertig! Wenn dann zufällig eine Tomate vor Ort ist, wird diese auch eigentlich in großen Scheiben eben noch darauf gelegt……hmmmm, mir schmeckts noch
- naja, so erlebt
- aber unsere italienischen Restaurant bemühen sich
Grüße
Nicola
Comment von nlohe — 7. Juni 2009 @ 22:51
Hi Niki,
das liest sich ja wirklich fabelhaft - eine sehr schöne Idee, die Deine Seite bietet. Bin schon gespannt auf mehr…
Viele Grüsse aus dem Süden,
Roger
Comment von Roger — 8. Juni 2009 @ 23:55