“Guten Tag Euch allen, darf ich mich vorstellen: Ich bin niemand Geringeres als die Olive. Meine Mutter ist die älteste Pflanze, der älteste Baum der Welt: Der Olivenbaum. Ich bin geboren im Mittelmeerraum.
28. Januar 2010
In Sachen „gutes Essen“ kommen wir ganz schnell auf einen Begriff bzw. Namen: Lukullus. „Da war Lukull am Werke“ – so mach einer hat sich vielleicht schon einmal auf ihn berufen, wenn es etwas Leckeres, Köstliches zu essen gab, jemand sich mit einer Essenseinladung besondere Mühe gegeben hat oder ein Essen nicht nur lecker, sondern obendrein auch sehr reichhaltig und ausladend aufgetischt wurde. Gerne wird dann der Gastgeber als „Lukullus“ bezeichnet, der seine „Gäste mit einem „lukullischen Mahl“ verwöhnt hat
Nun, leicht geht sie einem von den Lippen, diese Vokabel, doch, woher stammt sie eigentlich?
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18. Januar 2010
Wußtet Ihr, dass es intelligente Meerestiere gibt? Nein, zu Ihnen zählen vor allem die Weichtiere, die Tintenfische. Schnelles Schwimmmen, räumliches Sehen und Farbunterscheidung gehört zu ihren Fähigkeiten. Sie können sich bei Gefahr farblich tarnen und, ihrem Namen getreu, Tinte verspritzen, wodurch der Tintenfisch seine Angreifer verwirren will, um den Moment zu Flucht zu nutzen. Nun denn, sie schmecken allerdings auch gut in allen ihren Arten, vor allem als frutti di mare – Meeresfrüchte – verarbeitet. Doch bevor wir uns einem „Spaghetto ai frutti die mare”-Rezept zuwenden, noch ein paar Worte zu den ewig verwechselten Arten von Tintenfischen
Seit Millionen Jahren findet man sie, die Tintenfische, in allen Meeren der Welt, mit Fangarmen, einem mantelartigen Rumpf und mit „Tintensack“ ausgestattet, in drei verschiedenen Gruppen: Kalmar, Octopus und Sepia (mehr…)
14. Januar 2010
Küche & Kultur haben überall Freunde und animieren zum erzählen - so freue ich mich, Euch für die nächsten Monate ein paar Beiträge von einem alten Bekannten & Freund, Alfonso Barbera, ankündigen zu können.
Er ist ein waschechter Italiener aus Apulien, Bari, und doch schlägt sein Herz nach einem langen Berufsleben in vielen deutschen Städten ebenso stark für unsere deutsche Heimat, hat er doch lange Zeit den Austausch deutsch-italienischer Wirtschaftsbeziehungen erfolgreich betreut. Nun, eigentlich zur Ruhe gesetzt, befaßt auch er sich gerne mit den schönen Dingen des Lebens, natürlich aus seiner Heimat Italien, eben mit Cucina & Cultura, in seinem Fall ganz intensiv mit Olivenöl (Infos zur Olioteca Italia
hier). Und genau dazu wird er hier hin und wieder erzählen……..
(Zunächst findet Ihr den Text in deutsch, für alle Freunde des Italienischen jedoch das Original im Anhang!)
Nun dem ihm gehört das Wort:
“Es sei an dieser Stelle ein wenig über Olivenöl erzählt – einem Produkt aus dem Mittelmeer-
Raum, das die Tradition, die Wissenschaft sowie Mythen und Legenden uns als „Elexier der Götter“ überliefert haben, ein Geschenk der Natur für Genuß und Gesundheit, eine wirklich besondere Situation, denn, habt ihr jemals gehört, dass Genuß und Gesundheit zusammenpassen? Olivenöl macht das möglich. Wir werden erzählen von dem Olivenbaum, von der Olive und ihrer Ernte, der Herstellung von Olivenöl, seinen Güteklassen und seinen gesundheitsfördernden Eigenschaften. Dabei werden wir nicht versäumen, einige einfache Rezepte zum besseren Genuß des Olivenöls zu beschreiben und davon zu berichten, worauf man achten sollte, um ein gutes Olivenöl zu erkennen.Heute fangen wir an mit folgendem Kapitel:
Der Olivenbaum
Olivenöl im Mittelmeer-Raum ist Jahrhunderte langer Kult. Ein Kult? Wird nicht ein Kult aus einem Mythos heraus geboren? Welches ist der Mythos? Er heißt: Olivenbaum.

Olivenbaum
Ausgrabungsstätten und archäologische Entdeckungen haben belegt, dass der Olivenbaum im Mittelmeer-Raum bereits seit über einer Million Jahre existiert. Über eine Million Jahre, das bedeutet seit der Welt vor der Welt, also in der Welt der griechischen Mythologie. Ja genau, den griechischen Mythen können wir entnehmen, dass es damals im Olymp zu einem heftigen Streit kam zwischen (mehr…)
6. Januar 2010
Nun, frisch im neuen Jahr angekommen, startet auch wieder der ganz normale Wahnsinn, äh Alltag im Büro. Und als ich so überlegte, was ich denn dazu sagen könnte, fiel mir gleich beim heutigen Tun ein Begriff in die Hände, über den ich schon immer mal etwas sagen wollte: nämlich „Agenda“. Naja, und damit sind wir bei dem Punkt Wortgeschichten, die zweite…..oder auch kleine Erzählungen rund um die lateinische Sprache im heutigen Leben – und warum dabei nicht mal einen Blick in unsere Bürosprache werfen:
Agenda:
Uns Büroarbeitern als fast täglicher Begriff ein Begriff, anderen auch bekannt aus der Politik mit der Agenda 2010. Man hat eigentlich ein ganz klares Verständnis davon, was „Agenda“ meint, (mehr…)
1. Januar 2010
Allen meine besten Wünsche für ein gutes Neues Jahr 2010 ! Darum noch einmal ein “Pros(i)t” auf das Neue Jahr, “möge es Euch helfen und nützlich sein”, dieses neue 2010.

30. Dezember 2009
Damit dem Glück im neuen Jahr nichts entgegensteht erfordert ein Silvester all’italiana in Sachen Aberglaube viele Teller des typischen Jahresabschlußgerichts „Lenticchie con il Cotechino“.
Ja, so ist es, bei keinem traditionellen italienischen Silvestermenu dürfen sie fehlen, die Linsen mit dem Zampone bzw. Cotechino, ist es doch allgemeine Tradition am letzten Tag des Jahres und/oder auch am Neujahrstag eben jenes Gericht zu essen und zwar auch in ausreichender Menge, denn dem Aberglauben zufolge bringt das Glück und auch Reichtum für das kommende Jahr. So wird es dann bei jeder italienischen Feier um Mitternacht nach dem Spumante diese besagten Linsen geben, in Italien übrigens auch mit passierten Tomaten bereitet, serviert mit einer Art Schweinshaxe oder - man sollte besser sagen - einer in „Schweinfußform“ gepressten Schweinswurst, in Scheiben geschnitten serviert.
Und damit auch jeder sein Glück und eventuell auch den besagten Geldsegen persönlich herbeiessen kann, hier die entsprechende Rezeptinformation für die „Lenticchie con Cotecchino“
Zutaten für 4 Personen
- 400 g Linsen
- 1 Zwiebel / 1 Karotte / 1 Stange Staudensellerie
- 80 Gramm Speck (pancetta)
- 1 kleine Dose passierte Tomaten (300-400 g)
- etwas Petersilie und Salbei
- Olivenöl
- Salz & Pfeffer
- Fleischbrühe (bestenfalls vom Kochen der Schweinhaxe)
- 1 Zampone / Cotecchino (italienische Schweinshaxe)
- 1 Karotte / 1 Zwiebel / 1 Stange Staudensellerie
Zubereitung:
Die Linsen am Abend vorher in reichlich lauwarmem Wasser einweichen, am nächsten Tag abspülen und in einem Sieb abtropfen lassen. Zunächst die Schweinhaxe, gewaschen und geputzt, in einem Topf mit Wasser und den Gemüsen bei kleiner Flamme ca. 1 ½ bis 2 Stunden köcheln lassen. Für die Linsen in einer Pfanne Zwiebel, Karotte, Staudensellerie und Pancetta, kleingeschnitten, in etwas Olivenöl anbraten, die Linsen zugeben und die passierten Tomaten sowie ein paar Suppenkellen Fleischbrühe zugeben, alles salzen & pfeffern und bei niedriger Flamme mindestens eine Stunde köcheln lassen, gelegentlich umrühren und weitere Brühe hinzufügen, bis die Linsen fast die gesamte Flüssigkeit aufgesogen haben. Die Linsen mit der in Scheiben geschnittenen Schweinshaxe servieren.
P.S. Den Zampone erhält man hierzulande in den einschlägigen italienischen Supermärkten und gut ausgestatteten Feinkostgeschäften.
Und in Italien gilt die Devise: Je mehr Linsen man isst, desto mehr regnet es soldi im nächsten Jahr. Nun denn, ein Versuch ist es wert
Also dann: Guten Rutsch in ein hoffentliches tolles 2010!
23. Dezember 2009
Liebe Freunde und Blogleser,
ich wünsche Euch allen
Fröhliche Weihnachten - Merry Christmas - Buon Natale
mit hoffentlich ein paar wundbaren entweder schön erholsamen oder aber auch ereignisreichen Weihnachtstagen. Möge Euch der Weihnachtsmann reich beschenken und möget Ihr ein paar glückliche Tage im Familien- und / oder Freundeskreis verbringen können! Zum Fest anbei ein paar Weihnachtsimpressionen von so manch immergrünen Gesellen im Festkleid by night mit der dazu passenden Musik. Auf ein baldiges Wiedersehen bzw. Weiterlesen
Eure Nicola
Oh Tannenbaum von Nat King Cole
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Weihnacht am Gendarmenmarkt
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Am Brandenburger Tor
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Tannenbaum am Potsdamer Platz